New Farewell

Bunte Leute erleben bunte Dinge
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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 17. Sep 2011, 04:03 
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Tag 3, Freitag, 16 Uhr

Lillian war froh, dass in Sashas Worten keine Bosheit lag und auch über das offene Lächeln der rothaarigen freute sie sich. Was sie aber am meisten zum Strahlen brachte, war der Mann bei ihr, der ihr tatsächlich Gefühle entgegenbrachte, dass nichts mit Angst oder Hass zu tun hatte. Mit einem Ja auf ihren Lippen zog sie ihn verspielt ins Schlafzimmer.
tbc Schlafzimmer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 17. Sep 2011, 04:14 
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Tag 3, Freitag, 16 Uhr

Die rothaarige stand auf und streckte sich ein wenig. Routiniert überprüfte sie den Status des Mädchens und stellte dabei keine Veränderung fest, was eine gute Nachricht gleichkam. Danach schlenderte sie zu Mike rüber und unterhielt sich mit ihm, wobei sie selbst mehr sprach als er.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 27. Okt 2013, 11:18 
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Tag 3, Freitag, 17 Uhr

Mike ließ gerade ein zustimmendes "hm" erklingen, als Sophie ihre Augen öffnete.
Sasha bemerkte sofort, dass Sophie wach war. Ihre Stimme war ungewöhnlich sanft, als sie sich von Mike abwandte. "Wir müssen das Gespräch ein andermal weiterführen, Süßer. Aber jetzt ist meine Patientin aufgewacht." Ebenso ruhig wie freundlich wandte sie sich dem Mädchen zu. "Ich bin Ärztin", sagte sie, "du musst also keine Angst vor mir haben."


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 25. Mai 2014, 20:29 
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Tag 3, Freitag, 17 Uhr

Das Mädchen wusste nicht, wo sie sich befand und ob sie erwartet hatte, sich dort zu befinden. Sie war sich sicher, die Frau vor sich nicht zu kennen, verstand aber mit Erleichterung, dass sie Ärztin war. Das war offenbar genau, was sie jetzt brauchte. Die Umgebung allerdings sah weder nach Arztpraxis, noch Krankenhaus aus. Merkwürdige Fetzen von Unheimlichem traten ihr zuweilen vors Auge, während sie zu verstehen versuchte, was gerade passierte. Vielleicht waren es Erinnerungen an Albträume.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 3. Jun 2014, 13:36 
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Tag 3, Freitag, 17 Uhr

"Wo bin ich?", fragte das Mädchen.

"In Sicherheit. Das ist erstmal das Wichtigste", antwortete Sasha, während sie routiniert damit begann, sie zu untersuchen. Sie war erleichtert, dass das Mädchen sich erstmal orientieren musste, rechnete aber auch damit, dass die Erinnerung jederzeit wieder einsetzen konnte.

Sophie wunderte sich, warum sie nicht in Sicherheit sein sollte. Vielleicht gehörten nicht alle Fetzen, an die sie sich erinnerte, zu Albträumen. Während Sasha sie untersuchte, warf Sophie einen Blick auf den Mann im Zimmer. Auch er löste in ihr kein Gefühl des Wiedererkennens aus. "Was mache ich hier?", fragte sie.

"Woran erinnerst du dich?", fragte Sasha, ohne ihr zu antworten. Stattdessen schob sie hinterher: "Wie heißt du?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 3. Jun 2014, 20:48 
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Tag 3, Freitag, 17 Uhr

"Claire Harrison. Warum wissen Sie das nicht?"

Sasha machte eine beschwichtigende Geste. "Ich versuche nur herauszufinden, ob dein Gedächtnis funktioniert. Wenn du dich an deinen Namen erinnerst, ist das schonmal gut." In Gedanken ergänzte sie: Das wäre einfacher, wenn ich tatsächlich etwas über sie wüsste.

"Ich war in New Farewell in einer Anstalt. Die Leute dort waren nett zu mir, aber sie haben geglaubt, dass ich ihnen etwas verheimliche. Es hat mit dem Tod meiner Eltern zutun. Ich bin 11 Jahre alt."

Sasha musterte sie kritisch. Sie konnte nicht überprüfen, ob die Angaben im Einzelnen stimmten, aber Sopies Antworten kamen spontan. Offenbar funktionierte ihr Langzeitgedächtnis also. Sasha warf Mike einen kurzen Blick zu, der verstand und sich beiläufig näherte. "Was ist das Letzte, woran du dich erinnerst?", fragte sie.

Claire zögerte. "Ich bin nicht sicher", sagte sie. "Ich war in meinem Zimmer. Es war Zeit, ins Bett zu gehen. Sie lassen uns abends nichts mehr machen. Das ist langweilig, also können wir auch schlafen. Dann geschah etwas. Ich glaube, man hat mich woanders hingebracht, aus dem Gebäude raus. Aber ich weiß nicht, ob das alles tatsächlich passiert ist. Ich glaube, ich habe lange geschlafen."

Sasha nickte und erklärte: "Dein Kurzzeitgedächtnis ist beeinträchtigt, aber das wird wieder. Es braucht nur etwas Zeit." Ihr letzten Worte begleitete sie mit einem zuversichtlichen Lächeln. Für gewöhnlich waren Kinder nicht ihre Patienten, aber man konnte sich unschwer vorstellen, dass Sophie durch den Wind war. Sie hatte Mitleid mit dem Mädchen, obwohl sie nichtmal die Hälfte von dem wusste, was Claire durchgemacht hatte.

Claire wollte der Ärztin glauben, aber irgendwas hielt sie zurück. Instinktiv hörte sie auf diese innere Stimme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 3. Jun 2014, 21:40 
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Tag 3, Freitag, 17 Uhr

Sasha erkannte den Schatten des Misstrauens, der sich über ihr Gesicht legte und atmete tief durch. Es ist wohl an der Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen, beschloss sie. Sie kannte Jared, er würde es ihr sowieso erzählen. "Claire, hör mal", begann sie vorsichtig und zögernd. Sie wusste nicht genau, wie sie reagieren sollte. "Wir haben dich von bösen Menschen weggeholt." Sie wies auf Mike. "Der Mann hier hat geholfen, dich zu holen und ich habe die letzten Stunden damit verbracht, dich zu stabilisieren."

Das Misstrauen trat aus dem Schatten ins Tageslicht. "Vo bösen Menschen weggeholt? Was soll das heißen?", fragte Claire alarmiert.

Sasha wandte sich Mike zu. "Ich glaube, das kann er besser erklären." Sie war erleichtert, dass sie von hier aus allein weder weiter machen konnte, noch musste.

Mike schluckte nervös. Erklären, echote es in ihm. "Ja, also... ich weiß nicht... wieviel du weißt.." Oder wissen möchtest... "Aber ich glaube, wir haben dir wirklich das Leben gerettet. Sah zumindest böse aus. Und immerhin bist du wieder wach", sagte er entschuldigend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 10. Jun 2014, 23:20 
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Tag 3, Freitag, 18 Uhr

"Warum sollte ich euch trauen?", fragte Claire.

Mike erinnerte sich an seine Arztrechnungen. ""Naja, dich zu behandeln, ist nicht gerade billig gewesen. Wozu sollten wir das tun, wenn wir dir ans Leder wollen?" Dann fiel ihm ein, wieviel Geld die Leute ausgaben, die Claire um die Ecke bringen wollten und er wunderte sich, ob seine Argumente gut genug waren. Die Lage war ganz schön kompliziert.

Sasha versuchte, ihn zu unterstützen. Claire durfte auf keinen Fall Theater machen. "Wir wären ziemlich blöd, zu warten, bis du wach bist. Wir wollen dich vor diesen Leuten in Sicherheit bringen."

"Ich glaube, sobald du da raus gehst, bist du tot", ergänzte Mike. "Wir - also ein Freund und ich - haben diesen Tip von'ner Frau bekommen. Die hat gedacht, dass du ganz schön in Schwierigkeiten stecken könntest. Also hat sie uns zu dem Gebäude geführt, in dem sie dich festhielten und dann haben wir dich rausgeholt. Wir haben versucht, dich aufzuwecken, aber du hast nicht drauf reagiert. Also sind wir hierher und haben Sasha hier Bescheid gesagt. So macht unser Boss das, wenn jemand in Schwierigkeiten steckt."

Für Claire war immer noch vieles unklar - zuviel, um Fragen stellen zu können, also nickte sie bloß stumm. Sie wusste nicht, warum man sie umbringen wollte und das frustrierte sie. Wenn sie es nicht wusste, konnte sie auch nichts dran ändern. Außerdem hatte Mike immer noch nicht gesagt, wo man sie gefunden hatte. Stattdessen hatte er noch mehr Leute erwähnt, die sie nicht kannte. Aber zumindest war sie tatsächlich noch am Leben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 10. Jun 2014, 23:36 
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Tag 3, Freitag, 18 Uhr

Das Gröbste scheinen wir überstanden zu haben,
dachte Sasha in einem Anflug von Erleichterung. "Nachdem du wieder selbst trinken kannst... Mike, schau mal bitte, ob Jared Mineralwasser da hat. Leitungswasser wird sonst auch gehen", bat sie.

Mit einem erschöpften Seufzer stand Mike auf. Er mochte es nicht, viel zu reden und war es dementsprechend auch nicht gewöhnt. Die letzte halbe Stunde war für ihn eine Qual gewesen, so sehr er Sasha auch mochte.

Sasha wandte sich wieder Claire zu: "So sieht's also aus. Ich fürchte, du musst dich mit uns arrangieren. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie's jetzt weitergeht. Aber das hat Jared zu entscheiden. Ich bin nur deine Ärztin."

Claire wusste immer noch nicht, wie sie ihre Lage einschätzen sollte, hatte aber inzwischen den Eindruck, dass die Fremden ebenso überrumpelt waren. Außerdem war sie davon überzeugt, dass die Ärztin selbst nicht furchtbar viel wusste. Auch wenn ihr Fragen eingefallen wären, hätte Sasha sie wohl nicht beantworten können.

Mike kam mit einem Glas wieder. "Leitungswasser", sagte er knapp und hielt es Claire entgegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wohnzimmer
BeitragVerfasst: 15. Jun 2014, 21:15 
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Tag 3, Freitag, 18 Uhr

In dem Moment, in dem Claire trank, huschten Lillian und nach ihr Jared, nur in Handtücher gekleidet, hinter ihr vorbei ins Badezimmer, um sich zu duschen. Lllian registrierte beiläufig, dass ihr neuer Schützling inzwischen wach war. Claire hörte die Badezimmertür und schaute sich um, konnte aber keinen Blick auf die beiden erhaschen.

"Das waren Jared und Xellos", erklärte Sasha, womit allerdings wenig gesagt war.

"Und wer sind Jared und Xellos?", fragte Claire deshalb.

Sasha warf einen Blick auf Mike, der aber nicht danach aussah, als würde er in nächster Zeit viel reden. "Sie haben dich zusammen mit Mike geholt. Außerdem hat Jared hier das Sagen. Er wollte, dass ich mich um dich kümmere und das habe ich getan. Xellos kenne ich selber erst seit kurzem."

"Aber der Boss mag sie, also vertrauen wir ihr", ergänzte Mike widerwillig. Wie die Vertrauenssache lief, war ihm wichtig.

Sophie schaute von einem zum anderen und fragte sich, was für ein Boss Jared sein sollte. Er ist sicherlich kein Chefarzt, überlegte sie. Aber was für eine Firma die beiden Menschen einstellen sollte, die ihr gegenübersaßen, war ihr ein Rätsel.

"Hast du Hunger?", fragte Sasha, doch Sophie schüttelte bloß den Kopf.

Sasha schaute zum Badezimmer hinüber, aus dem inzwischen das Rauschen der Brause drang. Mike würde nicht reden, also war es an ihr, Claire an die Lage zu gewöhnen. Es konnte sein, dass sie sehr, sehr lange Zeit bei ihnen leben musste.
"Claire, schau mal", begann sie, "ich bin Ärztin und ich habe geschworen, Leben zu retten. Dein Leben gehört auch dazu. Und ich schwöre dir, dass dir nichts passiert, wenn ich in deiner Nähe bin. Wir wissen nicht genau, wer hinter dir her ist, aber es sind mächtige Leute. Es ist also wichtig, wirklich wichtig, dass du in unserer Nähe bleibst. Okay?" Sie legte so viel Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit in ihre Stimme, wie sie konnte. Sie ergriff sogar Claires Hand. Im wesentlichen entsprachen ihre Worte der Wahrheit. Sie wusste, wie man tötete und für Jared machte sie von ihrem Wissen auch Gebrauch. Aber eben nur für ihn.

Claire zog vorsichtig ihre Hand zurück, nickte jedoch. Sie glaubte, im Blick der Frau echte Sorge zu erkennen. Sie hoffte, dass die Sorge echt war, denn sie merkte, wie sie ihr Misstrauen diesen Menschen gegenüber verlor.

"Hattest du Freunde in der Klinik?", fragte Sasha.


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